{"id":395025,"date":"2023-12-19T09:07:26","date_gmt":"2023-12-19T08:07:26","guid":{"rendered":"https:\/\/communia.de\/exit-capitalism-geschichte-der-vergesellschaftung-teil-eins\/"},"modified":"2024-01-30T14:52:11","modified_gmt":"2024-01-30T13:52:11","slug":"exit-capitalism-geschichte-der-vergesellschaftung-teil-eins","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/communia.de\/en\/exit-capitalism-geschichte-der-vergesellschaftung-teil-eins\/","title":{"rendered":"Exit Capitalism: Geschichte der Vergesellschaftung (1\/2)"},"content":{"rendered":"<p align=\"justify\"><em>In diesem Gastbeitrag von Christopher Schmidt ver\u00f6ffentlichen wir in zwei Teilen einen \u00fcberarbeiteten Auszug aus seinem Buch <\/em><a href=\"https:\/\/www.dampfboot-verlag.de\/shop\/artikel\/vergesellschaftung-sozialisierung-gemeinwirtschaft\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Vergesellschaftung, Sozialisierung, Gemeinwirtschaft: Transformationspfade in eine andere Gesellschaft<\/a><em>, erschienen im Verlag Westf\u00e4lisches Dampfboot. <\/em><\/p>\n<p align=\"justify\">Die Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber Eigentum stiftet, verhindert und hierarchisiert soziale Beziehungen, sie schafft Herrschaftsverh\u00e4ltnisse oder l\u00f6st diese auf. Wer besitzt verf\u00fcgt und wer verf\u00fcgt entscheidet. Die Eigentumsordnung stellt eine, wenn nicht die zentrale ordnungspolitische Strukturkategorie dar. Sie entscheidet dar\u00fcber, welche Ziele wir als Gesellschaft verfolgen und wer diese festlegen darf.<\/p>\n<p align=\"justify\">In der deutschen Geschichte existierten immer wieder emanzipatorische Bewegungen, die daran erinnerten, dass die private Eigentumsordnung der Marktwirtschaft Gegenstand politischer Entscheidung und nicht Produkt einer deterministischen Natur des Menschen ist. Sie k\u00e4mpften auf verschiedene Arten und Weisen f\u00fcr eine gesellschaftliche Aneignung und ersannen Konzepte des Gemeineigentums und Formen der kollektiven Organisation.<\/p>\n<p align=\"justify\">Die Begriffe der Sozialisierung, der Vergesellschaftung und der Gemeinwirtschaft waren dabei zentral und wurden oftmals synonym verwendet. Oft weit gefasst, wurden sie selten exakt definiert. So wurden sie von Kritiker*innen bereits zu Zeiten der Weimarer Republik als \u201eModeschlagwort (\u2026), mit dem man alle Gebrechen der Zeit glaubte beschw\u00f6ren zu k\u00f6nnen\u201c (Heuss 1921, 6), sowie mehr als \u201eeine mystische Formel als ein Begriff, dessen definitorische Klarheit zu einem Programm h\u00e4tte fu\u0308hren k\u00f6nnen\u201c (Biechele 1972, 26), bezeichnet. Gemein war ihnen jedoch stets, dass sie Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr Vorstellungen von alternativen Eigentumsordnungen, demokratischen Organisationsweisen, politischen Strategien und Utopien waren und dies bis heute sind. Ihre imaginierten und institutionalisierten Ausgestaltungen ver\u00e4nderten sich dabei best\u00e4ndig mit den technologischen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen und Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen.<\/p>\n<h2 align=\"justify\">Von Kaninchen, Eigentum und Macht<\/h2>\n<p align=\"justify\">Um sich dem Begriff der Vergesellschaftung oder der Sozialisierung anzun\u00e4hern, empfiehlt es sich somit, seine zentralen Spannungsfelder zu umrei\u00dfen, sowie seine historische Genese zu betrachten.<\/p>\n<p align=\"justify\">In der Soziologie steht der Begriff der Sozialisierung f\u00fcr \u201ealle Vorg\u00e4nge der Aufnahme individueller Bereiche in den Kreis einer Gemeinschaft\u201c (Kimminich in Abraham 1965), also f\u00fcr eine Verst\u00e4rkung der Verflochtenheit des Einzelnen in die Gesellschaft (vgl. Grupp 1966, 8). Googelt man den Begriff, so st\u00f6\u00dft man nicht selten auf Tierhaltungs-Websites, die erkl\u00e4ren, wie beispielsweise einzelne Kaninchen mit einer Gruppe ihrer Artgenossen zusammengef\u00fchrt werden k\u00f6nnen. In der Rechtswissenschaft erfolgt eine Eingrenzung auf den Bereich der Eigentumsverh\u00e4ltnisse. Dort wird er als ein \u201everfassungsgestaltender Akt, der die Eigentums-, Wirtschafts- und Sozialverfassung \u00e4ndert, indem die Verfu\u0308gungsmacht u\u0308ber das Wirtschaftseigentum kollektiviert wird\u201c (Huber 1953, 142), definiert. Darauf aufbauend kann eine wirtschaftswissenschaftliche Deutung des Begriffes ihn als Mittel zur kollektiven (Um)Strukturierung von Machtverh\u00e4ltnissen, mittels derer wirtschaftliche Ressourcen zugeteilt, kontrolliert und gebraucht werden, begreifen (vgl. Wright 2020, 173). Dieses kann u\u0308ber Rechtswege, aber ebenfalls au\u00dferstaatlich oder sogar illegal wirken. Am Ende steht immer eine Form des Gemeineigentums.<\/p>\n<h2 align=\"justify\">Die Entstehung der Vergesellschaftungs-Forderung<\/h2>\n<p align=\"justify\">Bevor ich genauer auf die verschiedenen Formen und Spannungsfelder der Vergesellschaftung eingehe, ist es jedoch wichtig zu verstehen, in welchem Kontext die Forderung nach ihr \u00fcberhaupt entstanden ist. Historisch sollte sie vor allen Dingen zwei Grundeigenschaften kapitalistischer Marktwirtschaften bek\u00e4mpfen: Die Ausbeutung lohnabh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigter, sowie das Konkurrenzprinzip des Wettkampfs auf dem Markt. Die Forderung nach einer Vergesellschaftung des Eigentums folgte historisch der Genese der privatwirtschaftlichen Arbeitsteilung und steht dieser entgegen. Wurde in den Agrarwirtschaften des Feudalismus noch unter demselben Dach produziert und konsumiert, so f\u00fchrte das entstehende Produktionsparadigma marktf\u00f6rmiger Volkswirtschaften Ende des 19. Jahrhunderts zur Schaffung lohnabh\u00e4ngig Besch\u00e4ftigter und einer neuen Klasse an Besitzenden. Eine Trennung von Arbeit und Kapital \u2013 von produktiver Kraft und Besitz an Produktionsmitteln &#8211; war vollzogen. Da es gerade in den ersten Perioden des Fr\u00fchkapitalismus noch keine weitreichenden verteilungspolitischen Lenkungseingriffe in die Mechanismen der M\u00e4rkte gab, f\u00fchrte diese Entwicklung zu einer massiven \u00f6konomischen Ungleichheit. Die Realit\u00e4t war die einer Kapitalakkumulation und -konzentration auf kleine Teile der Gesellschaft bei gleichzeitiger Verelendung der Massen.<\/p>\n<p align=\"justify\">Daher fand der Begriff der Sozialisierung erstmalig gegen Ende des 19. Jahrhunderts als Forderung der sich formierenden Arbeiter*innebewegung Anwendung. Gemeint war nicht jegliche Form an Privatbesitz, sondern prim\u00e4r die Produktionsmittel gro\u00dfer Betriebe. Die Bewegung betrachtete die Vergesellschaftung als Mittel zur Beendigung ihrer Ausbeutung und Not mit dem Ziel der Verwirklichung des Sozialismus. Sie machte die Eigentumsfrage zu ihrem Kernthema und agierte im folgenden Jahrhundert als ihre zentrale Tr\u00e4gerin.<\/p>\n<p align=\"justify\">Neben dem Ausbeutungsverh\u00e4ltnis gegen\u00fcber der Arbeitskraft umfasst die zentrale Kritik an einem auf Privatbesitz an Produktionsmitteln basierenden Wirtschaftssystem das aus dem Markt hervorgehende Prinzip der Konkurrenz bzw. des Wettkampfs. Private Unternehmen treten im Kapitalismus u\u0308ber den Markt in Beziehung zueinander und m\u00fcssen auf ihm gegeneinander bestehen. Er sorgt daf\u00fcr, dass sie bei Strafe ihres \u00f6konomischen Untergangs zur Profitmaximierung gezwungen werden. Dieser Profitmaximierungsdruck \u00e4u\u00dfert sich darin, dass die Produktionsmethoden st\u00e4ndig revolutioniert und die Produktionskosten (z.B. L\u00f6hne und Arbeitsbedingungen) fortw\u00e4hrend gesenkt werden mu\u0308ssen, um zu m\u00f6glichst gu\u0308nstigen Preisen verkaufen zu k\u00f6nnen. Die Konkurrenz ist somit ebenfalls Motor des Wachstumszwangs und pr\u00e4gt die Art und Weise der Unternehmensfu\u0308hrung im Kapitalismus ma\u00dfgeblich (vgl. Nuss 2019, 73-74).<\/p>\n<h2 align=\"justify\">Aber was ist eigentlich gemeint?<\/h2>\n<p align=\"justify\">Unterschiedliche Konzepte der Vergesellschaftung divergieren in ihrer Analyse davon, inwieweit die bestehende Eigentumsordnung ver\u00e4ndert werden muss, um Ausbeutung und Konkurrenz einzud\u00e4mmen oder sogar zu beenden. Ob diese grundlegend gest\u00fcrzt, in Teilbereichen umgewandelt, oder ob neben ihr lediglich Rahmenbedingungen f\u00fcr Gemeineigentumskonzepte geschaffen werden m\u00fcssen, ist unter den verschiedenen Spektren von Vergesellschaftungsbef\u00fcrworter*innen Aushandlungsgegenstand. Dem jeweiligen Ansatz liegen jeweils unterschiedliche Formen kollektiven Eigentums, sowie politische Strategien des Wandels zugrunde. Im Folgenden sollen verschiedene historische Ans\u00e4tze vereinfacht heruntergebrochen untersucht werden, um verschiedene Strategien und Formen von Vergesellschaftung herausarbeiten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Kategorie 1: Grundlegende \u00c4nderung der Eigentumsordnung &#8211; \u00f6ffentliches Gemeineigentum im Kontext von Vergesellschaftung<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\">(Orthodox-)Marxistische Positionen fordern eine Vollsozialisierung der Wirtschaft, also eine kompromisslose Enteignung und \u00dcberf\u00fchrung des gesamten Privateigentums an Produktionsmitteln von Betrieben einer gewissen Gr\u00f6\u00dfe in die Hand \u00fcberindividueller Organe \u2013 meist in die des Staates. Der Charakter des Staates bzw. die gesellschaftlichen Machtbefugnisse in ihm entscheiden dar\u00fcber, ob es sich um eine reine Verstaatlichung oder um eine Form der Vergesellschaftung handelt (vgl. Kru\u0308ger 2016, 259). Ob der Staat in der Hand der produzierenden Klasse liegen muss, oder ob bereits eine parlamentarische Demokratie unter gewissen Voraussetzungen ausreichend sein kann, um \u00f6ffentliches Eigentum als Gemeineigentum bezeichnen zu k\u00f6nnen, ist kontrovers. Weniger radikale Konzepte fordern eine \u00dcberf\u00fchrung wirtschaftlicher Teilbereiche von gro\u00dfer volkswirtschaftlicher Bedeutung, sowie Monopole in Gemeineigentum, um durch sie eine weitreichende Einflussnahme auf die Gesamtwirtschaft zu sichern (vgl. Koolen 1979, 93). In diesem Kontext wurde historisch der Begriff der \u201eSozialisierungsreife\u201c bem\u00fcht \u2013 ist ein Wirtschaftssektor gro\u00df und somit \u201ereif\u201c genug, wird er der privaten Hand entnommen und sozialisiert. Der \u201eRestkapitalismus\u201c einer solchen Hybridwirtschaft soll meist planerisch gelenkt und\/oder Schritt fu\u0308r Schritt weiter sozialisiert werden. Ziel ist es, den Marktmechanismus \u201evon oben\u201c vollkommen aufzul\u00f6sen und durch kollektive Koordination zu ersetzen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Kategorie 2: Gemeinsames Privateigentum<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\">Historisch gibt es ein breites Spektrum an Ans\u00e4tzen, die vergesellschaftete Eigentumsformen selbst \u201evon unten\u201c hervorbringen und auszuweiten suchen. Sie eignen sich keine gegebenen Strukturen durch Enteignungen an, sondern wollen ihre aufbauen. In ihrem Fokus steht daher eher die mikro\u00f6konomische Ebene der Vergesellschaftung: Die des konkreten Betriebs und der Teilhabe in ihm. Diese selbstorganisierten, alternativen Unternehmens- und Eigentumsformen umfassen stets einen festen Kreis von Mitgliedern. Es handelt sich in diesem Sinne um eine vergemeinschaftete, aber immer noch private Form des Eigentums. In den Wirtschaftswissenschaften wird diese als Klubgut bezeichnet. Beispielhaft sind hier vor allem Genossenschaften, Kollektivbetriebe, aber auch Organisationseinheiten wie Vereine und Stiftungen zu nennen. Derartige Unternehmen gew\u00e4hrleisten zwar eine gr\u00f6\u00dfere interne Mitbestimmung, produzieren jedoch meist weiterhin f\u00fcr einen Markt und sind dort dem kapitalistischen Wettkampf ausgesetzt, was ihren Handlungsspielraum massiv begrenzt.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Kategorie 3: Dispositionsgewalt und Nutzungsrecht im Mittelpunkt<\/strong><\/p>\n<p align=\"justify\">Ein weiterer Debattenstrang argumentiert, dass der Eigentumsbegriff zwei Ebenen beinhaltet, zwischen denen es zu differenzieren gilt: Die des rein rechtlichen Titels und die der konkreten Verfu\u0308gungsmacht u\u0308ber den jeweiligen Gegenstand. Letztere stelle schlussendlich das Ziel vergesellschaftender Ma\u00dfnahmen dar. Wem die Verfu\u0308gungsmacht obliegt, der*die kann bereits u\u0308ber Zweck und Organisation der Produktion, sowie \u00fcber die Allokation des \u00dcberschusses entscheiden. So sollen die Oberziele der meisten Vergesellschaftungsma\u00dfnahmen wie eine Eingrenzung von Ausbeutung und Profitmaximierungszwang bereits erreicht werden k\u00f6nnen (vgl. Nuss 2019, 95). Es wird daher kein tieferer juristischer Eingriff mehr ben\u00f6tigt, um effektiv vergesellschaften zu k\u00f6nnen. Eine \u201eMehrherrschaft\u201c oder mindestens \u201eMitherrschaft\u201c von den von der Eigentumsherrschaft ausgeschlossenen sozialen Gruppen steht im Zentrum der Debatte (vgl. Grupp 1966, 72). Betriebliche sowie u\u0308berbetriebliche Mitbestimmung von Besch\u00e4ftigten in Aufsichtsr\u00e4ten und Wirtschaftskammern, sowie eine Zwangsbeteiligung der \u00f6ffentlichen Hand (vgl. ebd., 90-91) sind hier beispielhaft als Insitutionalisierungen zu nennen. Welcher Grad an Verfu\u0308gungsmacht jedoch ben\u00f6tigt wird, um entscheidenden Einfluss nehmen zu k\u00f6nnen, bleibt Gegenstand von Aushandlungsprozessen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><strong>Kategorie 4: Plurale Eigentumsrechte<\/strong><b><\/b><\/p>\n<p align=\"justify\">\u00dcber diese duale Konstitution des Eigentumsbegriffs hinaus gibt es ferner modernere Ans\u00e4tze der Kollektivwirtschaft, die ihm mehr als nur zwei Dimensionen zuschreiben. Sie differenzieren zwischen verschieden starken Bu\u0308ndeln an Eigentumsrechten. So wird beispielsweise zwischen Nutzungsberechtigten, Inhaber*in, Besitzer*in und Eigentu\u0308mer*in unterschieden, aus deren jeweiliger Rolle sich unterschiedliche Zugriffs- und Dispositionsrechte auf einen \u00f6konomischen Teilbereich des Gegenstands oder der Ressource ergeben (vgl. Zu\u0308ckert 2012, 158f). In Konzeptionen vergesellschafteten Wirtschaftens, die auf solch pluralen Eigentumsrechten bzw. -systemen fu\u00dfen, geht es daher um konkrete, auf den zu kollektivierenden Gegenstand zugeschnittene institutionelle Arrangements, die diese strukturieren. Beispielhaft ist hier der Commons-Ansatz von Elinor Ostrom zu nennen.<\/p>\n<p align=\"justify\"><b>Kategorie 5: Zweckausrichtung statt Verfu\u0308gungsmacht<\/b><\/p>\n<p align=\"justify\">Auch die CDU hat ihren Begriff von Gemeinwirtschaft historisch gepr\u00e4gt: Er unterstellt, dass diese bereits mit der generellen Zweckausrichtung der Betriebsleitung auf Ziele abseits der reinen Profitmaximierung gegeben sei. Neue Eigentumsformen und eine Ausweitung der Verfu\u0308gungsmacht seien daher nicht notwendig (vgl. Bru\u0308ckner 2013, 181). In dieser Logik werden vordergr\u00fcndig durch Gesetz und Verfassung ordnungs- und sozialpolitisch auferlegte Grenzen der Eigentumsverwendung als Form der Erweiterung kollektiver Verfu\u0308gungsmacht u\u0308ber die Eigentumsordnung verstanden. Dieser Begriff ist bestens mit der Marktwirtschaft vereinbar und wurde diskursiv strategisch zur Verhinderung einer ernsthaften \u00c4nderung von Eigentumsverh\u00e4ltnissen eingesetzt.<\/p>\n<p align=\"justify\">\n<p align=\"justify\">\n<h3 align=\"justify\">Quellen:<\/h3>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Abraham, Hans Ju\u0308rgen (1965): \u201eKommentar zum Bonner Grundgesetz (Bonner Kommentar). Loseblattsammlung. Zweitbearbeitung Art. 15\u201c. (1965). Hamburg.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Biechele, Eckhard (1972): \u201eDer Kampf um die Gemeinwirtschaftskonzeption des Reichswirtschaftsministeriums 1919: Eine Studie zur Wirtschaftspolitik unter Reichswirtschaftsminister Rudolf Wissell in der Fru\u0308hphase der Weimarer Republik\u201c. Freie Universit\u00e4t Berlin. 1973.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Bru\u0308ckner, Martin Lars (2013): \u201eSozialisierung in Deutschland\u201c. Utz. Mu\u0308nchen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Grupp, Winfried (1966): \u201eSozialisierung und Mitbestimmung \u2013 Sozialisierung gem\u00e4\u00df Art. 15 des Bonner Grundgesetzes, unter besonderer Ber\u00fccksichtigung des betrieblichen Mitbestimmungsrechts der Arbeitnehmer\u201c. Julius Wagner. Stuttgard-Bad Cannstatt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Heuss, Theodor (1921): \u201eDemokratie und Selbstverwaltung\u201c. Berlin (1921).<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Huber, Ernst Rudolf (1953\/5on loesc4): Wirtschaftsverwaltungsrecht. Band 2. Tu\u0308bingen.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Koolen, Bernhard (1979): \u201eDie wirtschafts- und gesellschaftspolitische Konzeption von Viktor Agartz zur Neuordnung der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft\u201c. Hochschulschriften. Band 27. Pahl-Rugenstein (1979). K\u00f6ln.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Kr\u00fcger, Stephan (2016): \u201eWirtschaftspolitik und Sozialismus \u2013 Vom polit\u00f6konomischen Minimalkonsens zur \u00dcberwindung des Kapitalismus\u201c. Kritik der Politischen \u00d6konomie und Kapitalismusanalyse Band 3. VSA Verlag (2016). Hamburg.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Nuss, Sabine (2019): \u201eKeine Enteignung ist auch keine L\u00f6sung. Die gro\u00dfe Wiederaneignung und das vergiftete Versprechen des Privateigentums.\u201c. Dietz Verlag (2019). Berlin.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Wright, Erik Olin (2017): \u201eReale Utopien \u2013 Wege aus dem Kapitalismus\u201c. Suhrkamp Verlag (2020). Berlin.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>\n<p align=\"justify\">Zu\u0308ckert, Hartmut. (2012): \u201cAllmende: Von Grund auf eingehegt\u201d. In: \u201cHelfrich, Silke &amp; Heinrich-B\u00f6ll-Stiftung (Hrsg.): Commons \u2013 Fu\u0308r eine neue Politik jenseits von Markt und Staat. Transcript (2019). Bielefeld. S.158-164.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Gastbeitrag von Christopher Schmidt ver\u00f6ffentlichen wir in zwei Teilen einen \u00fcberarbeiteten Auszug aus seinem Buch Vergesellschaftung, Sozialisierung, Gemeinwirtschaft: Transformationspfade in eine andere Gesellschaft, erschienen im Verlag Westf\u00e4lisches Dampfboot. Die Verf\u00fcgungsgewalt \u00fcber Eigentum stiftet, verhindert und hierarchisiert soziale Beziehungen, sie schafft Herrschaftsverh\u00e4ltnisse oder l\u00f6st diese auf. Wer besitzt verf\u00fcgt und wer verf\u00fcgt entscheidet. 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