{"id":395042,"date":"2023-04-06T10:00:00","date_gmt":"2023-04-06T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/communia.de\/gastbeitrag-vergesellschaftung-ist-feministisch-die-sorgen-vergesellschaften-aber-wie-2\/"},"modified":"2024-01-30T14:52:16","modified_gmt":"2024-01-30T13:52:16","slug":"gastbeitrag-vergesellschaftung-ist-feministisch-die-sorgen-vergesellschaften-aber-wie-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/communia.de\/en\/gastbeitrag-vergesellschaftung-ist-feministisch-die-sorgen-vergesellschaften-aber-wie-2\/","title":{"rendered":"Gastbeitrag: Vergesellschaftung ist feministisch: Die Sorge(n) vergesellschaften &#8211; aber wie? Teil 2"},"content":{"rendered":"\r\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\r\n<p>Gastbeitrag von <strong>Nadine Gerner. <\/strong><em>Warum Sorgearbeit vergesellschaftet werden muss und wie Vergesellschaftung als eine feministische Transformationsstrategie aussehen kann, dazu schreibt Nadine Gerner im Anschluss an die <a href=\"http:\/\/vergesellschaftungskonferenz.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vergesellschaftungskonferenz<\/a> in Berlin und die <a href=\"http:\/\/rosalux.de\/veranstaltung\/es_detail\/8DP1U\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eSorgende Stadt\u201c Konferenz in Bremen.<\/a><\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Dies ist der zweite Teil des Textes. Der erste Teil ist am 30.03.2023 erschienen<\/em> und <a href=\"https:\/\/communia.de\/vergesellschaftung-ist-feministisch-die-sorgen-vergesellschaften-aber-wie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier<\/a> zu finden.<\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Care vergemeinschaften: Commoning und caring communities<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Um die derzeitigen gesellschaftlichen Reproduktionsverh\u00e4ltnisse umzuw\u00e4lzen, braucht es nicht nur eine Ver\u00e4nderung der materiellen Bedingungen, unter denen sie stattfinden, sondern auch eine neue gelebte Praxis: Eine Praxis von Sorgearbeit, die nicht vergeschlechtlicht, migrantisiert und rassifiziert ist, sondern Sorgeverantwotung gerecht verteilt. Ein Ausprobieren solcher Praktiken findet bereits in sogenannten commoning Praktiken &#8211; also einer gemeinschaftlichen, selbstverwalteten Organisation bestimmter T\u00e4tigkeiten statt. Im politischen Kontext der Finanzkrise und der 15M-Bewegung in Spanien entstand im Viertel Poble Sec in Barcelona z.B. eine selbstorganisierte, vergemeinschaftete Form der Kinderbetreuung. Die Soziologin Manuela Zechner teilte ihre<a href=\"https:\/\/www.transversal.at\/media\/commoningcare.pdf\"> Forschungsarbeiten<\/a> und gelebten Erfahrungen hierzu bei der Vergesellschaftungskonferenz in Berlin. Das Commoning von Kinderbetreuung bestand dabei aus drei verschiedenen Ebenen. Zum einen das lokale Vernetzen unter M\u00fcttern, begonnen in Form von Whats-App-Gruppen und lokalen solidarischen Wirtschaftsweisen. Weiter fand ein Aufbau von selbstorganisierten Care Infrastrukturen \u2013 \u00e4hnlich wie Kinderg\u00e4rten &#8211; statt. Schlie\u00dflich gliederte sich dieses Commoning in die kommunalen munizipalistischen Politiken von Barcelona en Com\u00fa ein und wurde durch diese abgesichert. Zechner bezeichnet dies als \u00d6kosystem von Care in Form von Kindererziehung und betrachtet Commons mehr als einen Prozess und verwobene soziale Beziehungsgef\u00fcge. Damit sind Commons in der Lage, die rigide Trennung von mikro- und makropolitischen Ans\u00e4tzen zu transzendieren und fungieren als \u201esocial-familial-local ecosystems that try to weave spatialities and temporalities of care together responsively, supporting one another in the daily struggle to extend lives and families beyond the nuclear and individualist paradigm.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Auch in sogenannten Sorgenden Gemeinschaften finden sich Commons und Praktiken des commoning wieder. Bei der \u201eSorgende St\u00e4dte\u201c-Konferenz erinnert der Soziologie Mike Laufenberg an das Zusammenspiel von solidarischen Care Beziehungen und gemeinschaftlichen Care Praktiken, mit Direkten Aktionen und K\u00e4mpfen der Sozialen Bewegung zu Zeiten der Aids-Krise. Er betont hier \u00e4hnlich wie Zechner die Verkn\u00fcpfung und das \u201aEingebettet Sein\u2018 Sorgender Gemeinschaften in Soziale Bewegungen, die damit ihr emanzipatorisches Potential bewahren. So war auch der Aufbau sogenannter Caring Commons in Poble Sec nicht nur die Erfahrung einer (Re)politisierung von Reproduktiver Arbeit wie Kindererziehung, sondern auch von Erfahrungen der kollektiven Wirksamkeit und des kollektiven Machtaufbaus gepr\u00e4gt. Durch die Schaffung neuer kollektiver Care Infrastrukturen und Beziehungsgef\u00fcge konnte nicht nur den damaligen Krisen begegnet werden, sondern auch langfristige Sorgestrukturen entstehen. \u201eEs geht um die Ver\u00e4nderung, die passiert, wenn Menschen zusammenkommen, um ein Commons (z. B. eine solidarische Landwirtschaft, eine Poliklinik, ein inklusives Wohnprojekt) bed\u00fcrfnisorientiert und ohne Geld-, Wachstums- und Verwertungslogik zu gestalten\u201c. Damit \u00f6ffnen Praktiken des commoning ein M\u00f6glichkeitsfenster um neoliberalen Subjektivierungsweisen und bin\u00e4ren Geschlechterkonstruktionen etwas entgegenzusetzen, da sie ein Experimentierfeld f\u00fcr anti-patriarchale und antirassistische Praktiken darstellen. Au\u00dferdem findet in caring communities und commoning Praktiken ein Erproben von Selbstorganisierung und demokratischen Prozessen statt. Es entsteht die M\u00f6glichkeit f\u00fcr nachhaltige Organisierung und Politisierung der Akteur*innen und schafft R\u00e4ume, in denen eine gesteigerte Wertsch\u00e4tzung f\u00fcr Care-Arbeit real wird.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Commoning und caring communities fungieren neben dem Munizipalismus als eine Antwort auf die Frage, wie feministische Vergesellschaftung jenseits von Markt, Staat und Privathaushalten aussehen kann und zu erreichen w\u00e4re. Eine zentrale Herausforderung, die w\u00e4hrend der Vergesellschaftungskonferenz und der Sorgende St\u00e4dte Konferenz laut wurde, ist, wie die Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen gelingen kann, ohne sich vom Kapital vereinnahmen, gar ausbeuten zu lassen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sorgen, die bleiben: H\u00fcrden und Fallstricke<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Eine Ambivalenz von Caring Communities, Commons Ans\u00e4tzen oder auch munizipalistischen Initiativen sind die Gefahren der Ko-Optation und Enteignung von Care Ressourcen durch den kapitalistischen Staatsapparat, der Reproduktion reguliert, steuert und ordnet. Der oben bereits erw\u00e4hnte Soziologe Laufenberg thematisierte den Staat und die Familie als Herrschaftsverh\u00e4ltnis, welches eine privatisierte und naturalisierte Organisierung von Care hervorbringt. Problematisch ist, dass Caring communities neben Frauen und anderen marginalisierten Gruppen, oftmals die (Sorge-) L\u00fccken f\u00fcllen, wenn die existierenden institutionell bereitgestellte Formen und Strukturen nicht ausreichen: Je weniger Personen als Hausfrauen zur Verf\u00fcgung stehen, desto mehr Sorgel\u00fccken gibt es zu f\u00fcllen. Dass an dieser Stelle dann meist migrantisierte, rassifizierte und prek\u00e4r angestellte weibliche oder weitere marginalisierte Personen f\u00fcr wei\u00dfe Mittelstands Frauen einspringen oder Freiwillige den professionellen Care Arbeiter*innen unter die Arme greifen, ist eine Entwicklung des Kapitalismus. Die Soziologin Tine Haubner zeigte auf der Konferenz in Bremen, dass das Kapital nicht vor der Indienstnahme der Ressource Gemeinschaft zur\u00fcckschreckt. In einem Forschungsprojekt gemeinsam mit Silke van Dyk, weist sie auf die Herausbildung eines Community Kapitalismus als eine gesellschaftliche Formation hin, die im Zuge der Neoliberalisierung und \u00d6konomisierung entstand. Sie zeigen, dass der Kapitalismus auf eben jenes zivilgesellschaftliches Engagement jenseits des Marktes und der Familie angewiesen ist, um die Sorgebed\u00fcrfnisse der Bev\u00f6lkerung zu decken. Haubner beobachtet eine zunehmende Verzivilgesellschaftlichung besonders im Bereich der Care Arbeit, die das freiwillige T\u00e4tigsein, utopisiert anstatt es als unentlohnte und prek\u00e4re Arbeit sichtbar zu machen. Gerade im Bereich der Care Arbeit ist Freiwilligkeit ein Fallstrick und f\u00fchrt zu Ausschl\u00fcssen: <em>wen pflege ich gerne freiwillig, und wer k\u00fcmmert sich um diejenigen, die \u00fcbrig bleiben?<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vergesellschaftung geht nicht ohne Arbeitszeitverk\u00fcrzung<\/strong><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Lohnarbeit fungiert als eine Institution, die es Menschen erlaubt sich zu reproduzieren und mit der Gew\u00e4hrleistung von Daseinsvorsorge (z.B. Wohnen und gesundheitliche Versorgung) verkn\u00fcpft ist. Die Lohnarbeit von Existenzsicherung zu entkoppeln, stellt somit ein weiteres feministisches Ziel dar, welches materialistische Feminist*innen wie Mariarosa dalla Costa in den 70ern bereits einforderten: \u201eWer behauptet, da\u00df die Befreiung der Frau der Arbeiterklasse darin liegt, eine Arbeit au\u00dferhalb des Hauses zu finden, erfa\u00dft nur einen Teil des Problems, aber nicht seine L\u00f6sung. Die Sklaverei des Flie\u00dfbands ist keine Befreiung von der Sklaverei des Sp\u00fclbeckens.\u201c Auch Gabriele Winker formuliert Verk\u00fcrzung der Erwerbsarbeitszeit als einen Pfeiler ihrer Care Revolution: \u201eUm der Abwertung und \u00dcberbeanspruchung der unentlohnten Sorgearbeit sowie der Stoffkreisl\u00e4ufe im Kapitalismus zu begegnen, muss die Trennung der gesellschaftlichen Arbeit in entlohnte und unentlohnte Arbeit beendet werden [&#8230;] entlohnte Arbeit [sollte] zur\u00fcckgedr\u00e4ngt und [\u2026] unentlohnte Arbeit verallgemeinert werden\u201c. Auch feministische \u00d6konom*innen aus dem Degrowth Spektrum sowie des <a href=\"https:\/\/konzeptwerk-neue-oekonomie.org\/bausteine-fuer-klimagerechtigkeit\/arbeitszeitverkuerzung\/#Wohnraum\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Konzeptwerk Neue \u00d6konomie<\/a> sehen Arbeitszeitverk\u00fcrzung als einen Hebel zur Umverteilung von Zeit, Einkommen, Macht und Ressourcen. Nur mit einer Umverteilung der Lohnarbeit, kann die freigewordene Zeit, zur Demokratisierung und Verallgemeinerung von unentlohnter Arbeit genutzt werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Erst Care vergesellschaften, dann Care Revolution<\/strong><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Im Nachgang an die \u201eSorgende St\u00e4dte\u201c-Konferenz hallt folgende Forderung nach: Wenn Vergesellschaftung als eine linke feministische Strategie fungieren soll, muss auch das Verh\u00e4ltnis zwischen Sozialen Bewegungen und Institutionen ernst genommen werden. Das hei\u00dft linke feministische Bewegungen m\u00fcssen neben reformistischen Forderungen oder \u201arevolution\u00e4rer Realpolititik\u2018 an rebellischem Engagement oder \u201aradical care\u2018 festhalten und emanzipatorische Projekte verteidigen, da sich Letztere weniger leicht vereinnahmen lassen. Jene Orte der F\u00fcrsorge, an denen solidarische Beziehungen <em>im Hier und Jetzt <\/em>kollektiv gelebt werden k\u00f6nnen, sind keineswegs der Endpunkt eines feministischen Transformationsprojekts. Commoning Projekte als eine Form der Vergesellschaftung k\u00f6nnen in die Breite ausscheren, wachsen und vernetzen. Zugleich m\u00fcssen sie institutionell abgesichert und eingerahmt werden, ohne sich vereinnahmen zu lassen, sodass sie sich weiter entfalten und gest\u00e4rkt werden k\u00f6nnen. Die Vision \u201eSorgender St\u00e4dte\u201c ist ein Ansatz, der nicht in Reformen stecken bleiben will, sondern im wahrsten Sinne des Wortes das Terrain der K\u00e4mpfe r\u00e4umlich wie kr\u00e4ftem\u00e4\u00dfig zu erweitern sucht.\u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Feministische Vergesellschaftung hat das Potential, die Sorgearbeit nicht nur raus aus den privaten R\u00e4umen, sondern auch raus aus der privaten famili\u00e4ren Verantwortung zu nehmen. Damit greift Vergesellschaftung einen soliden Pfeiler der kapitalistischen Arbeitsteilung an: die heterosexuellen Kleinfamilien, die Sorgearbeit in den Haushalten leisten. Vergesellschaftung k\u00f6nnte ebenfalls der Auslagerung von Sorgearbeit sowie der Ausbeutung prek\u00e4rer Arbeitskr\u00e4fte entgegenwirken und damit ebenfalls die rassifizierte und vergeschlechtlichte Arbeitsteilung ins Wanken bringen, denn Sorge in gesellschaftliche Verantwortung zu nehmen, entzieht dem profitgetriebenen und patriarchalen System die (\u00dcber)Lebensgrundlage. \u00a0<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Literatur \/ Zum Weiterlesen: <\/strong><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dalla Costa, M. R. (1973). Die Frauen und der Umsturz der Gesellschaft. S. James (Hg.): Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft, Berlin\/W.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dengler, C., &amp; Lang, M. (2022). Commoning care: feminist degrowth visions for a socio-ecological transformation. Feminist Economics, 28(1), 1-28.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/user_upload\/pdf\/Barcelona_Onl-Studie_Sorgearbeit_FINAL_dt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ezquerra, S. &amp; Keller, C. (2022). F\u00fcr eine Demokratisierung der Sorgearbeit. Erfahrungen mit feministischen Care-Politiken auf kommunaler Ebene in Barcelona. ONLINE-Studie 3\/2022. Rosa-Luxemburg-Stiftung. <\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news\/id\/46043\/sorgende-staedte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fried, B. &amp; Wischnewski, A. (2022). Sorgende St\u00e4dte.<\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Knobloch, U., Theobald, H., Dengler, C., Kleinert, A. C., Gnadt, C., Lehner, H., &amp; im Wandel, A. (2022). Caring Societies\u2013Sorgende Gesellschaften.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Toupin, L. &amp; Friederike Beier (Hg.). (2022). Lohn f\u00fcr Hausarbeit. Chronik eines internationalen Frauenkampfs (1972\u20131977). M\u00fcnster. Unrast Verlag.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"https:\/\/konzeptwerk-neue-oekonomie.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Dossier_Arbeitszeitverkuerzung_KNOE2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Treu, N. &amp; Konzeptwerk Neue \u00d6konomie (Hg.). (2023). Bausteine f\u00fcr Klimagerechtigkeit. Arbeitszeitverk\u00fcrzung.<\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wichterich, Christa (2017): Viele Orte \u00fcberall: Care-Logik in Alternativen Projekten und Potentiale von Gegenmacht. In: Feministische Studien 35, H.\u00a02, S.\u00a0259\u2013275.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Winker, G. (2021). Solidarische Care-\u00d6konomie: Revolution\u00e4re Realpolitik f\u00fcr Care und Klima. transcript Verlag.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zechner, M. (2021). Commoning care and collective power. Manuela. Childcare Commons and the micropolitics of Municipalism in Barcelona. Transversal texts.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zechner, M. &amp; R\u00fcbner Hansen, B. (2019) \u2018Extending the family,\u2019 In: Harvie, Barbagallo and Beuret (Eds.) Commoning with Silvia Federici and George Caffentzis. New York\/London: Pluto Press.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>&nbsp;<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gastbeitrag von Nadine Gerner. Warum Sorgearbeit vergesellschaftet werden muss und wie Vergesellschaftung als eine feministische Transformationsstrategie aussehen kann, dazu schreibt Nadine Gerner im Anschluss an die Vergesellschaftungskonferenz in Berlin und die \u201eSorgende Stadt\u201c Konferenz in Bremen. Dies ist der zweite Teil des Textes. 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