{"id":395043,"date":"2023-03-30T17:28:42","date_gmt":"2023-03-30T15:28:42","guid":{"rendered":"https:\/\/communia.de\/vergesellschaftung-ist-feministisch-die-sorgen-vergesellschaften-aber-wie-1\/"},"modified":"2024-01-30T14:52:17","modified_gmt":"2024-01-30T13:52:17","slug":"vergesellschaftung-ist-feministisch-die-sorgen-vergesellschaften-aber-wie-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/communia.de\/en\/vergesellschaftung-ist-feministisch-die-sorgen-vergesellschaften-aber-wie-1\/","title":{"rendered":"Gastbeitrag: Vergesellschaftung ist feministisch: Die Sorge(n) vergesellschaften &#8211; aber wie? Teil 1"},"content":{"rendered":"\r\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\r\n<p>Gastbeitrag von <strong>Nadine Gerner. <\/strong><em>Warum Sorgearbeit vergesellschaftet werden muss und wie Vergesellschaftung als eine feministische Transformationsstrategie aussehen kann, dazu schreibt Nadine Gerner im Anschluss an die <a href=\"http:\/\/vergesellschaftungskonferenz.de\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Vergesellschaftungskonferenz<\/a> in Berlin und die <a href=\"http:\/\/rosalux.de\/veranstaltung\/es_detail\/8DP1U\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eSorgende Stadt\u201c Konferenz in Bremen.<\/a><\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><em>Zum zweiten Teil des Textes gehts <a href=\"https:\/\/communia.de\/en\/gastbeitrag-vergesellschaftung-ist-feministisch-die-sorgen-vergesellschaften-aber-wie-2\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hier.<\/a> <\/em><\/p>\r\n<\/blockquote>\r\n\r\n\r\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\r\n\r\n\r\n<p>Sie sind die Airbags der Krisen, die L\u00fcckenf\u00fcller*innen, wenn der Staat die Kita Pl\u00e4tze reduziert, die H\u00e4nde Haltenden, wenn niemand anders da ist. Insbesondere Frauen und queere Menschen tragen oftmals nicht nur die Sorgen in Form von mental loads, sondern tragen auch zum Fortbestand der Gesellschaft bei, indem sie \u00fcberproportional in Sorgeberufen sowie mit einer zweiten Schicht im privaten Haushalt t\u00e4tig sind. Ziel eines feministischen Projektes kann es nicht sein, Sorgearbeit weiter zu privatisieren, auszulagern und in die H\u00e4nde von meist migrantisierten und rassifizierten Personen zu (ver)schieben. Es gilt Sorgearbeit nicht weiter Profit- und Effizienzw\u00e4ngen zu unterwerfen, indem sie zum Beispiel weiter professionalisiert oder kommodifiziert (also \u00fcber den Markt vermittelt) wird wie es insbesondere im Falle des privaten Pflegesektors eindeutig sichtbar ist. K\u00e4mpfe in der professionellen Care-Arbeit \u2013 wie der Pflege \u2013 erzielten in den letzten Jahren und Monaten einige Erfolge &#8211; etwa mit den Entlastungsstreiks der Krankenhausbewegung. Doch zur Care-\u00d6konomie geh\u00f6rt ebenfalls die unentlohnte, weiblich konnotierte Sorgearbeit im privaten Bereich etwa die Hausarbeit oder Kindererziehung. Diese ist nicht nur weiterhin oft unsichtbar, sondern derzeit auch \u00e4u\u00dferst wenig Gegenstand von feministischen K\u00e4mpfen. Anstatt weiter in Abwehr- und Teilk\u00e4mpfen zu verharren, k\u00f6nnte Vergesellschaftung und die Perspektive <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news\/id\/46043\/sorgende-staedte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eSorgender St\u00e4dte\u201c<\/a>, gar Sorgender Gesellschaften eine richtungsweisende nicht reformistische, feministische Strategie darstellen.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Vergesellschaftung vom Sp\u00fclbecken aus gedacht<\/strong><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Care Arbeit grundlegend umzugestalten, (um)zuverteilen und zu demokratisieren ist keine einfache Forderung, das liegt vor allem an den Eigenschaften von Care Arbeit. Sie l\u00e4sst sich schlecht wegrationalisieren, reduzieren und nur begrenzt automatisieren. Sorgearbeit ist \u201ehands on\u201c, sie ist personenbezogen, ortsgebunden und muss gemacht werden: Irgendwann m\u00fcssen die Windeln getauscht werden, ob beim Kleinkind oder den Gro\u00dfeltern. Aus diesen f\u00fcr die Sorgearbeit charakteristischen Eigenschaften ergeben sich auch ganz spezifische Herausforderungen f\u00fcr die politische Organisierung: es stellen sich Fragen nach dem politischen (Kollektiv)Subjekt und der Ausgestaltung von Vergesellschaftung in der Care \u00d6konomie. Das liegt beispielsweise daran, dass Care Arbeit oftmals vereinzelt und fragmentiert im privaten Raum stattfindet, anstatt in Betrieben, in denen es leichter ist, sich zu organisieren als am K\u00fcchentisch w\u00e4hrend der 24-Stunden-Pflege oder zwischen Wickel- und B\u00fcrotisch.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Vergesellschaftung von sozialer Reproduktion (den zur Erhaltung des unmittelbaren Lebens notwendigen T\u00e4tigkeiten) ist bei weitem keine neue feministische Forderung. Sie findet sich wieder in revolution\u00e4ren Vorarbeiten von sozialistischen Feminist*innen wie z.B. Alexandra Kollontai. Von Kantinen, \u00fcber Kinderg\u00e4rten bis hin zu \u00f6ffentlichen B\u00e4dern und Waschsalons ist historisch auf ein breites Repertoire an Vorschl\u00e4gen zur\u00fcckzugreifen. Erinnert sei auch an die Forderungen des internationalen Feministischen Kollektivs bei dem sich verschiedene politische Gruppen weltweit um einen <a href=\"https:\/\/unrast-verlag.de\/produkt\/lohn-fuer-hausarbeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Lohn f\u00fcr Hausarbeit<\/a> vernetzten (1972-1978).<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Seit einigen Jahren schielt der feministische Blick auch zunehmend auf die Erfahrungen munizipalistischer Bewegungen in Spanien oder auf integrale Care Systeme in Argentinien oder Chile. Genoss*innen aus den K\u00e4mpfen waren auch auf der Konferenz in Bremen vertreten, um die Potentiale und Herausforderungen von Vergesellschaftung als Strategie f\u00fcr feministische Bewegungen in Deutschland gemeinsam auszubuchstabieren.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Vor dem Hintergrund bereits begonnener K\u00e4mpfe um Eigentum in anderen Sektoren wie etwa dem Wohnsektor, k\u00f6nnten folgende Fragen weitergesponnen werden: <em>Was k\u00f6nnen wir von DWE und der Enteignungsforderung im Wohnsektor f\u00fcr andere Sektoren lernen etwa f\u00fcr die Care \u00d6konomie? Wie sieht Vergesellschaftung in der Care \u00d6konomie aus? Oder mit anderen Worten: Was k\u00f6nnte der Mietendeckel oder die A\u00f6R f\u00fcr die Care Arbeit sein?<\/em><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Denn wer von Vergesellschaftung in Bereichen der Daseinsvorsorge und produktiven Sektoren spricht, darf auch von sozialer Reproduktion nicht schweigen. Es scheint allerdings, als spiele Vergesellschaftung als Forderung in feministischen Debatten und Organisierungen bisher noch keine zentrale Rolle. Auch werden Herrschaftsverh\u00e4ltnisse bei Vorschl\u00e4gen zu Vergesellschaftung nur begrenzt mitgedacht und es wird wenig herausgestellt, dass Vergesellschaftung auch als feministisches Projekt durchaus Schlagkraft haben kann. Folglich soll dieser Blogbeitrag einige Ans\u00e4tze und Diskussionen, die auf der Vergesellschaftungskonferenz in Berlin und der \u201eSorgende St\u00e4dte\u201c Konferenz in Bremen thematisiert wurden vorstellen und weiterdenken.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Was wir von munizipalistischen Bewegungen lernen k\u00f6nnen<\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Der Munizipalismus setzt auf der lokalen Ebene an und nutzt diese als Ausgangspunkt f\u00fcr eine Stadtpolitik, die Akteur*innen wie Parteien, Soziale Bewegungen, nachbar*innnenschaftliche Strukturen uvm. zusammenbringt. Der munizipalistische Ansatz steht f\u00fcr eine neue politische Herangehensweise, die auf (Re-)kommunalisierung \u00f6ffentlicher Infrastrukturen, die Feminisierung und Demokratisierung der Politik und des politischen Raums abzielt. In der Theorie verfolgt der munizipalistische Ansatz vier Linien: Erstens: Gender Mainstreaming, was ein gezieltes Transformieren und Umbauen der Institutionen meint. Hierbei geht es um das Zentrieren von Care in lokalen Politiken, Pl\u00e4nen und politischen Normen, aber auch um eine Aufhebung, der Trennung in der Verwaltung. Zweitens wird das Wirtschaftliche umgebaut: Feministischen \u00d6konomie soll integraler Bestandteil der kommunalen Wirtschaftspolitik sein, die von der Sorge ausgehend, agiert. Drittens wird durch Repr\u00e4sentationspolitiken etwa Quotierung, die politische Beteiligung von FLINTA forciert. Die vierte Handlungslinie visiert den st\u00e4dtischen Raum an: Wie kann der \u00f6ffentliche Raum, der den m\u00e4nnlichen Alltag priorisiert, denkt und abbildet, neu gedacht und (um)gestaltet werden?<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Insbesondere aus den Erfahrungen aus der zivilgesellschaftlichen Plattform Barcelona en Com\u00fa (die seit 2017 die Regierung stellt) k\u00f6nnen <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/user_upload\/pdf\/Barcelona_Onl-Studie_Sorgearbeit_FINAL_dt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">interessante Perspektiven f\u00fcr einen linken Feminismus <\/a>gewonnen werden. Zum Beispiel gelang es, Politikbereiche, die sonst voneinander getrennt verwaltet werden zusammen zuf\u00fchren und integral zu denken: Fragen von Gleichstellungsbeauftragten oder der Kinderbetreuung wurden als Teil der kommunalen Wirtschaftspolitik gesehen und gemeinsam administriert.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Orte des Handels? Orte des Sorgens!<\/strong><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wenn wir an Care Arbeit denken wird deutlich, dass diese orts- und personengebunden ist, also in ein lokales Netz an Beziehungen, Wegeketten und \u00d6kosystemen eingespannt ist. Diese Eigenschaften der Sorgearbeit, k\u00f6nnen auch strategisch betrachtet und genutzt werden. Um das Leben ins Zentrum zu stellen, k\u00f6nnten wir Care Arbeit dort vergesellschaften, wo sie stattfindet: in den gesellschaftlichen Fabriken der Reproduktion etwa den Gemeinschaften, den Nachbar*innenschaften und den Haushalten. Wie oben bereits genannt, versucht eine munizipalistische Politik jene Spielr\u00e4ume auf lokaler und nachbar*innenschaftlicher Ebene auszuloten und zu nutzen, indem stadtplanerische Elemente und Orte des Sorgens anvisiert werden.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Die Strategiekonferenz in Bremen begab sich auf eine Suchbewegung rund um das Konzept der Sorgenden Stadt &#8211; f\u00fcr die Stadt Bremen sowie dar\u00fcber hinaus. Auch in Berlin fand k\u00fcrzlich eine Veranstaltung unter dem Titel <a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/veranstaltung\/es_detail\/X19QG\/shoppingmalls-zu-sorgezentren?cHash=35d7bac0b5be1fbfb7b3c3d1093bec61\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">\u201eShopping Malls zu Sorgezentren\u201c <\/a>statt. Aus den Erfahrungen von Feminist*innen in Rosario (Argentinien), Barcelona und Chile wurden die Potenziale kommunaler Sorgezentren diskutiert. Sie k\u00f6nnen zum einen als zentrale Anlaufstellen f\u00fcr verschiedenen Sorgebed\u00fcrfnisse fungieren (Pflege, Kinderbetreuung, Bildungsangebote, Sozialberatungen) als auch einen Raum f\u00fcr Selbstorganisierung, ein solidarisches Miteinander und Zusammenkommen in den Nachbar*innenschaften darstellen. Vorschl\u00e4ge, wie die der Sorgezentren stellen einen realen Gegenentwurf zur Verwertung von Stadtraum dar. Zwar ist die Krise der Sozialen Reproduktion eine globale Krise, die nicht lokal gel\u00f6st werden kann, jedoch ist sie lokal sp\u00fcr- und sichtbar. In der Vision einer Sorgenden Stadt, gilt es Sorgearbeit vom privaten in den st\u00e4dtischen Raum zu verlagern, etwa durch neue Care Infrastrukturen und Arrangements. Mit dem Aufbau von Sorgezentren oder Kiezstrukturen wird auf konkrete Verbesserungen im allt\u00e4glichen Leben der (sorgetragenden) Menschen gesetzt und an die unterschiedlichen Lebensrealit\u00e4ten von Menschen im Kiez angekn\u00fcpft. Alternative Sorgenetzwerke und lokale Institutionen, an denen Menschen bereits zusammenkommen und f\u00fcreinander sorgen, zeigte das <a href=\"https:\/\/raumstation.org\/projekt\/wen-kuemmern-die-sorgenden-sor\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Kollektiv Raumstation<\/a> auf der Konferenz in Bremen, mit seinem Mapping des Kiezes rund um den Leopoldplatz in Berlin-Wedding. Auch Genoss*innen in der Argentinischen Stadt Rosario stellten hier ihre feministischen Mapping Methoden vor, die es m\u00f6glich machten, Daten zu Bed\u00fcrfnissen der Bev\u00f6lkerung niedrigschwellig, partizipativ und demokratisch zu erheben und kollektiv Wissen zu generieren, welches dann in lokale Politiken und Ma\u00dfnahmen \u00fcbersetzt werden konnte.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Literatur \/ Zum Weiterlesen: <\/strong><\/h2>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dalla Costa, M. R. (1973). Die Frauen und der Umsturz der Gesellschaft. S. James (Hg.): Die Macht der Frauen und der Umsturz der Gesellschaft, Berlin\/W.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Dengler, C., &amp; Lang, M. (2022). Commoning care: feminist degrowth visions for a socio-ecological transformation. Feminist Economics, 28(1), 1-28.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/fileadmin\/user_upload\/pdf\/Barcelona_Onl-Studie_Sorgearbeit_FINAL_dt.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Ezquerra, S. &amp; Keller, C. (2022). F\u00fcr eine Demokratisierung der Sorgearbeit. Erfahrungen mit feministischen Care-Politiken auf kommunaler Ebene in Barcelona. ONLINE-Studie 3\/2022. Rosa-Luxemburg-Stiftung. <\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"https:\/\/www.rosalux.de\/news\/id\/46043\/sorgende-staedte\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Fried, B. &amp; Wischnewski, A. (2022). Sorgende St\u00e4dte.<\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Knobloch, U., Theobald, H., Dengler, C., Kleinert, A. C., Gnadt, C., Lehner, H., &amp; im Wandel, A. (2022). Caring Societies\u2013Sorgende Gesellschaften.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Toupin, L. &amp; Friederike Beier (Hg.). (2022). Lohn f\u00fcr Hausarbeit. Chronik eines internationalen Frauenkampfs (1972\u20131977). M\u00fcnster. Unrast Verlag.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p><a href=\"https:\/\/konzeptwerk-neue-oekonomie.org\/wp-content\/uploads\/2023\/01\/Dossier_Arbeitszeitverkuerzung_KNOE2023.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Treu, N. &amp; Konzeptwerk Neue \u00d6konomie (Hg.). (2023). Bausteine f\u00fcr Klimagerechtigkeit. Arbeitszeitverk\u00fcrzung.<\/a><\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Wichterich, Christa (2017): Viele Orte \u00fcberall: Care-Logik in Alternativen Projekten und Potentiale von Gegenmacht. In: Feministische Studien 35, H.\u00a02, S.\u00a0259\u2013275.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Winker, G. (2021). Solidarische Care-\u00d6konomie: Revolution\u00e4re Realpolitik f\u00fcr Care und Klima. transcript Verlag.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zechner, M. (2021). Commoning care and collective power. Manuela. Childcare Commons and the micropolitics of Municipalism in Barcelona. Transversal texts.<\/p>\r\n\r\n\r\n\r\n<p>Zechner, M. &amp; R\u00fcbner Hansen, B. (2019) \u2018Extending the family,\u2019 In: Harvie, Barbagallo and Beuret (Eds.) Commoning with Silvia Federici and George Caffentzis. New York\/London: Pluto Press.<\/p>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gastbeitrag von Nadine Gerner. Warum Sorgearbeit vergesellschaftet werden muss und wie Vergesellschaftung als eine feministische Transformationsstrategie aussehen kann, dazu schreibt Nadine Gerner im Anschluss an die Vergesellschaftungskonferenz in Berlin und die \u201eSorgende Stadt\u201c Konferenz in Bremen. Zum zweiten Teil des Textes gehts hier. 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