Neuer Termin: Veranstaltung – Deutsche Wohnen und dann?
Juni 28, 2021

Deutsche Wohnen und dann?

Forum öffentlicher Luxus #1

 20. Juli 2021, 20 Uhr

Neuer Termin: 18. Oktober 2021, 20 Uhr

Zur Anmeldung Grafitti: Alles für alle

Deutsche Wohnen und dann? Wenn 240.000 Wohnungen in Berlin vergesellschaftet werden, ist das ohne Zweifel ein historisches Ereignis, welches die Hegemonie des Privateigentums in der Produktion, Verwaltung und Verteilung von essentiellen Gütern in Frage stellen und die Diskussion um alternative Formen des Eigentums massiv anheizen würde. Doch was Vergesellschaftung konkret bedeutet, welche Rolle der Staat dabei spielt und welche Eigentumsformen vergesellschaftetes Eigentum jenseits dessen annehmen kann, ist weitgehend unbekanntes Terrain. Wie können wir Eigentumsfragen über den Wohnsektor hinaus stellen – zum Beispiel in Bezug auf Energie und Mobilität? Kann Vergesellschaftung zum zentralen politischen Thema der 20er Jahre werden?

Diese und weitere Fragen stellen wir uns im ersten „Forum öffentlicher Luxus“ zusammen mit folgenden Gästen:

  • Sabine Nuss ist Autorin, passionierte Marx-Leserin und seit 2017 Geschäftsführerin des Karl Dietz Verlags. In ihrer Arbeit setzt sie sich intensiv mit Eigentumsfragen auseinander – u.a. im Buch „Keine Enteignung ist auch keine Lösung“.
  • Jenny Stupka ist Pressesprecherin bei der Bürger*inneninitiative Deutsche Wohnen und co. Enteignen, die per Volksentscheid auf die Vergesellschaftung von 240000 Wohnungen in Berlin hinwirkt.
  • Jona ist Klimaktivist*in im Rheinland. Jona engagiert sich bei der Klimagerechtigkeitsgruppe AufBäumen und arbeitet dort bei der Kampagne „RWE & Co. Enteignen“ zum Thema der Vergesellschaftung von Energiekonzernen.

Zum Forum öffentlicher Luxus: Forum öffentlicher Luxus ist die erste Veranstaltungsreihe von communia. Darin wollen wir uns gemeinsam mit anderen über demokratische Wirtschaft und alternative Eigentumsmodelle austauschen. Öffentlicher Luxus heißt für uns nicht exklusiver oder verschwenderischer Konsum. Denn es ist deutlich, dass wir den privaten Konsum, der ungleich verteilt und zerstörerisch ist reduzieren müssen. Wir glauben: Durch eine Wiederaneignung öffentlicher Güter und Dienstleistungen kann ein gutes Leben für alle ermöglicht werden. Kostenloser, öffentlicher Nahverkehr statt privaten SUVs. Bedingunglose Grundversorgung statt privatisierter Mangelwirtschaft. Sozialer Wohnungsbau statt privater Immobilienwirtschaft.

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