Vergesellschaftungs-Konferenz: das Programm ist da!
Sep. 5, 2022

Bereits jetzt haben sich über 500 Menschen zur Vergesellschaftungskonferenz vom 7.-9. Oktober 2022 angemeldet. Nun steht auch der Ort fest: Strategien für eine demokratische Wirtschaft werden von Freitag Mittag bis Sonntag nachmittag in den Räumen der Technischen Universität Berlin geschmiedet.

Auf dem Weg zu einer noch breiteren und stärkeren Vergesellschaftungsbewegung wird die Konferenz ein echtes Highlight. Das nun veröffentlichte Programm lässt die Vorfreude weiter wachsen.

In sieben Strängen zur Vergesellschaftung

Etwa 90 Referent*innen werden auf vier großen Podien und in circa 40 Workshops vielfältige Perspektiven, Ansätze, Erfahrungen, Forschungsergebnisse und Ideen zusammen bringen und mit euch diskutieren. Das Programm ist in sieben parallele Stränge unterteilt, zwischen denen die Gäste frei wechseln können:

  • Strategien rund um die Eigentumsfrage: Konzepte und theoretische Überlegungen zu Vergesellschaftung
  • Eigentumsfragen und Vergesellschaftung in weiteren Sektoren: Ausgangsbedingungen und strategische Möglichkeiten
  • Einblicke in die politische Ökonomie einer demokratisierten Wirtschaft
  • Aktuelle Kämpfe und Kampagnen um Eigentum: Bewegungen und ihre Erfolge im Fokus
  • Aus Vergangenem lernen: ein Blick in die Geschichte von Kämpfen um Demokratisierung und Vergesellschaftung
  • Globale Perspektiven auf die Eigentumsfrage: Vergesellschaftung als Weg zu globaler Gerechtigkeit
  • In die Praxis: Skillsharing, Vernetzung und der praktische Aufbau einer Vergesellschaftungsbewegung

Das komplette Programm ist ab sofort verfügbar. Schaut rein, lasst euch begeistern und meldet euch an!

Eine Konferenz von und mit…

Die Vergesellschaftungskonferenz wird veranstaltet von communia – Zentrum demokratische Wirtschaft gemeinsam mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung, dem Sonderforschungsbereich Strukturwandel des Eigentums, attac, Berlin21, Institut Solidarische Moderne, Konzeptwerk Neue Ökonomie, Oxfam Deutschland, Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik, Fridays for Future, Gemeingut in BürgerInnenhand und dem AStA der TU Berlin.

Sie wird politisch unterstützt von Deutsche Wohnen & Co enteignen, Hamburg enteignet und RWE & Co enteignen.

Gefördert wird sie darüber hinaus von Brot für die Welt, Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt, Vereinigung für Ökologische Ökonomie, Movement Hub und 350.org.

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