Wie lässt sich Energie in öffentliches Eigentum überführen und demokratisch steuern? Diese Frage bewegt nicht nur die Debatte in Deutschland. Damit sich Bewegungen, Gewerkschaften und Forschende in anderen Ländern mit unseren Analysen und Vorschlägen auseinandersetzen können, haben wir vier Veröffentlichungen aus unserem Energieprojekt ins Englische übersetzt:
- Study: A history of the energy industry (Juni 2026): Die Studie von Daniela Russ und Solveig Degen zeichnet nach, wie Kapital, Staat und Militär Energie hergestellt und kontrolliert haben – und wie immer wieder um demokratische Kontrolle gerungen wurde.
- Concept paper: Energy as a commons (April 2026): Das Konzeptpapier schlägt die Anstalt öffentlichen Rechts „Gemeingut Energie“ vor, die die Investitionslücken des privatisierten Marktes schließt und öffentliches Eigentum im Stromsektor schafft.
- Legal opinion: Socialization for the energy transition? Legally feasible! (Juni 2025): Das Gutachten zeigt, dass die Vergesellschaftung von Energieunternehmen und Netzbetreibern rechtlich machbar ist.
- Study: Socialization against powerlessness (September 2024): Die Studie für die Rosa-Luxemburg-Stiftung skizziert strategische Perspektiven für ein linkes Projekt jenseits von grünem Kapitalismus und Faschismus.
Alle vier findest du auf unserer Projektseite Demokratische Energiewende unter „Current studies and publications“. Dort sind die englischen Fassungen gekennzeichnet.
Unser Konzeptpapier zu Uniper und weitere Publikationen liegen bisher nur auf Deutsch vor. Weitere Übersetzungen folgen.
Kennst du Menschen, die zu diesen Fragen arbeiten? Dann leite die Studien gern weiter. Wir freuen uns über Rückmeldungen!


